Homeoffice und Teamwork

Wie erfolgreiche Zusammenarbeit auch von zuhause aus gelingt

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Arbeitsplatz zuhause einrichten

Auch wenn der Küchentisch gemütlicher erscheint, sollte man in Anbetracht mehrerer Wochen Homeoffice einen klassischen Arbeitsplatz einrichten. Um die Einrichtung des Bildschirmarbeitsplatzes im Sinne der Ergonomie optimal zu gestalten, sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • der Schreibtisch sollte in seiner Höhe zwischen 68 und 76 Zentimetern verstellbar sein und über eine ausreichend große und nicht spiegelnde Arbeitsfläche verfügen
  • bei der Sitzhaltung sollte man auf einen 90-Grad-Winkel achten: zwischen Waden und den Oberschenkeln genauso wie auch zwischen den Unter- und Oberarmen
  • der Abstand zum Monitor sollte zwischen 50 und 80 Zentimeter betragen und der Monitor direkt vor der Person stehen und die obere Bildschirmkante deutlich unterhalb der Augenhöhe liegen
  • der Arbeitsplatz sollte sich seitlich zu einem Fenster befinden, um Reflexionen und große Unterschiede zwischen Tageslicht und Displayhelligkeit zu vermeiden
  • der Arbeitsplatz sollte über eine Deckenbeleuchtung mit einer Beleuchtungsstärke zwischen 400 und 600 Lux verfügen
Wenn Du weitere Hilfe bei der Einrichtung Deines Bildschirmarbeitsplatzes benötigst oder Deinen Mitarbeitern eine Anleitung zur Verfügung stellen möchtest, kannst Du auf unsere Unterweisung zum ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz zurückgreifen.

Produktives Arbeiten im Homeoffice

Wenn man nicht gewohnt ist, im Homeoffice zu arbeiten, dann kann man schnell einigen Zeitfressern begegnen. Umso wichtiger ist es, strukturiert vorzugehen und Ablenkungspotentiale zu eliminieren. Wir haben hier einige wirksame Strategien für Dich aufgelistet.

  1. Einen festen Arbeitsplatz suchen
    Such Dir - soweit es Deine Wohnung zulässt - einen festen Arbeitsplatz, an dem nach Möglichkeit nur gearbeitet wird.
  2. Kleide Dich für den Job
    Es muss nicht unbedingt Anzug oder ein Kleid sein, aber sich angemessen zu kleiden, hilft in einen produktiven Arbeitsmodus zu gelangen und fokussierter zu sein.
  3. Zeitplan aufstellen
    Partner, Kinder, Nachbarn oder auch allein die Wäsche können großes Ablenkungspotential bieten. Es hilft, wenn Du Dir einen genauen Zeitplan machst, wann genau Du arbeitest oder wann Du andere Dinge tust.
  4. Störfaktoren eliminieren
    Dies sollte auch ein Teil Deines Zeitplans sein: Bevor Du Deine Arbeit beginnst, solltest Du alle mögliche Störfaktoren eliminieren. Kommunizieren, dass Du nicht gestört werden willst und Deine Ruhe brauchst.
  5. Regelmäßige Pausen
    So banal es auch klingen mag: Regelmäßige Pause sind wichtig für Produktivität und Gesundheit! Im Homeoffice tendieren Mitarbeiter*Innen dazu, dies zu vernachlässigen.
  6. Kommuniziere sinnvoll
    Es ist natürlich auch wichtig, weiterhin mit dem Team in Kontakt zu bleiben. Du musst jedoch für Dich herausfinden, was der beste Kanal ist, um bestimmte Themen abzustimmen. Kommuniziere, wann Du verfügbar bist und wann nicht.
Wenn Du Dein Zeitmanagement generell verbessern möchtest, findest Du in unserem Online-Kurs professionelles Zeitmanagement weitere Hilfestellungen.

Tools fürs Homeoffice

Damit die Arbeit und die Teamkommunikation unter der neuen Arbeitssituation im Homeoffice nicht leiden, gibt es viele verschiedene Kollaborationstools. Die Tools bieten Lösungen, die von der täglichen Kommunikation bis hin zum Projektmanagement reichen. Fast jährlich kommen neue Lösungen auf den Markt und bestehende Angebote werden regelmäßig durch neue Features und Funktionen verbessert.

Wir haben in unserem Blogartikel eine Liste von 6 Tools zusammengestellt, die wir bei myCompetence auch teilweise selbst im Einsatz haben und mit denen Du die Arbeit und das Teamwork aus dem Homeoffice meistern kannst. Einen allgemeinen Überblick erhältst Du zusätzlich in unserem Online Kurs zur Online-Zusammenarbeit.

Meetings effizienter gestalten

Wenn man nicht gewohnt ist, im Homeoffice zu arbeiten, dann kann man schnell einigen Zeitfressern begegnen. Umso wichtiger ist es, strukturiert vorzugehen und Ablenkungspotentiale zu eliminieren. Wir haben hier einige wirksame Strategien für Dich aufgelistet. Noch ausführlichere und weitere Tipps erhältst Du in unserem Online-Kurs zu effizienten Meetings.

  • Telefoncalls vs. Videocalls
    Ganz klar Videocalls. Wer nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch mit seinem Gesicht teilnimmt, wird sich nicht von anderen Dingen ablenken lassen. So reduziert man das Risiko von Multitasking und sorgt automatisch für mehr Engagement und Teamproduktivität.
  • Agenda vorbereiten
    Egal, ob Du der Moderator bist oder eine Rolle beim Meeting einnimmst: Sorge dafür, dass eine Agenda rechtzeitig vorbereitet wird. So gibst Du dem ganzen Struktur und einen Leitfaden. Weiterhin müssen sich so alle Teilnehmer*Innen (zumindest gedanklich) vorbereiten.
  • Pünktlich anfangen
    Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber am besten werden alle Teilnehmer*Innen nochmal vorab darum gebeten, bitte pünktlich zu sein. Dies erhöht den Druck bei allen Beteiligten. Sollte dennoch jemand zu spät kommen, dann kommentiere das Zuspätkommen.
  • Teilnehmer*Innen gezielt auswählen
    Je weniger, desto besser. Wähle alle Teilnehmer*Innen eines Meetings gezielt aus. Bedeutet, dass nur die eingeladen werden sollten, die auch tatsächlich etwas zum Thema aufgrund ihrer Kenntnisse, Erfahrungen oder Kreativität beitragen können.
  • Themen gezielt aussuchen
    Auch hier gilt: Je weniger, desto besser. Grundsätzlich reichen zwei Themen pro Meeting. Sollte man sich dennoch für mehr entscheiden, läuft man immer Gefahr, zu viele Teilnehmer*Innen im Meeting zu haben. Außerdem sinkt die Konzentration bei steigender Dauer der Meetings.
  • Diskussionen fördern
    Stille Teilnehmer*Innen gilt es gezielt anzusprechen. Denn wenn man Punkt 3 befolgt, dann hat man ohnehin nur Mitarbeiter*Innen am Tisch, die etwas beitragen können. Dementsprechend ist jede Meinung oder jeder Gedanke hilfreich.

Hygiene und Virenschutz im Homeoffice

Wenn man nicht gewohnt ist, im Homeoffice zu arbeiten, dann kann man schnell einigen Zeitfressern begegnen. Umso wichtiger ist es, strukturiert vorzugehen und Ablenkungspotentiale zu eliminieren. Wir haben hier einige wirksame Strategien für Dich aufgelistet.

  1. Achte auf Deine Handhygiene!
    Wasche Deine Hände, wenn Du nach Hause kommst, kochst, vor dem Essen, nach dem Toilettengang, nach dem Kontakt mit Erkrankten oder Tieren! Verzichte am besten komplett auf das Händeschütteln.
  2. Wasch Deine Hände gründlich!
    Am besten unter fließendem und warmen Wasser waschen und ein Waschgel oder Seife benutzen. Die Hände sollten bis zu Deinen Handgelenken eingerieben werden. Die optimale Waschzeit beträgt 20 – 30 Sekunden. Am Ende auch bitte mit einem sauberen Handtuch abtrocknen.
  3. Halte Dich an die Husten- und Niesregeln!
    Bedeutet: Halte beim Husten oder Niesen mind. 1 Meter Abstand zu anderen Personen. Niese oder huste in ein Einwegtaschentuch, benutze Deine Armbeuge, falls keins vorhanden ist! Und wie immer gilt: Danach gründlich Hände waschen!
  4. Versuch Dir möglichst wenig ins Gesicht zu fassen!
    Die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund sind besonders empfänglich für Viren. Versuche Dir entsprechend wenig ins Gesicht zu fassen.
  5. Auf eine saubere Umgebung achten!
    Das gilt nicht nur für Bad und Küche! Auch Dein Arbeitsplatz sollte sauber sein. Du solltest all Deine Arbeitsgeräte und somit auch Laptop und Telefon regelmäßig desinfizieren. Achte nur darauf, dass Du nicht zu viel Flüssigkeit verwendest und Deine Geräte damit beschädigst.
  6. Wer krank ist, sollte nicht arbeiten!
    Das ist wichtiger denn je: Fühlst Du Dich nicht gut, dann solltest Du nicht arbeiten sondern ärztlichen Rat einholen. Da die meisten Praxen aktuell überlastet sind, solltest Du in jedem Fall Deinen Arzt als erstes anrufen. Um unnötige Praxisbesuche zu vermeiden, dürfen Ärzte ohne persönlichen Kontakt Patient*Innen bis zu sieben Tage krankschreiben.

Bleibt gesund!